
Ich bin Janine, 41, vierfache Mama. Und falls du dich fragst, wie man mit 41 noch mal ganz von vorne anfängt: ungeplant geht ganz gut.
Wie alles begann
Es war Anfang Januar, draußen kalt und dunkel, drinnen die typische Anfang-des-Jahres-Müdigkeit. Ich war seit Wochen erschöpft, leicht übel, irgendwie matt. „Winterdepression“, dachte ich. „Geht vorbei.“ Bis mein Mann irgendwann meinte: „Vielleicht solltest du einen Test machen.“ Ich habe ihn aus der Drogerie mitgenommen, um mir das Gegenteil zu beweisen. Meine Familienplanung war abgeschlossen. Mein Sohn ist 19, meine Tochter 8, ich war innerlich längst in der nächsten Lebensphase angekommen. Der Test war positiv. Ich saß auf der Badezimmer-Kante und habe geweint – aus Überforderung, aus Schock, aus dem Gefühl: „Bin ich überhaupt nochmal bereit für das alles?“
Vom Schock zur Freude
Mein Mann und ich haben in diesen ersten Tagen viel geredet. Was machen wir jetzt? Wie schaffen wir das? Schaffen wir das? Und dann, irgendwann in diesen Gesprächen, haben wir gemerkt: Wir freuen uns. Auf diesen kleinen Menschen. Auch wenn wir ihn so nicht eingeplant hatten.
Wie ein körperliches Wehwehchen alles veränderte
Was ich in dieser Zeit nicht hatte: einen Frauenarzttermin. Ausgerechnet eine hartnäckige Verstopfung hat mich dann doch in die Praxis gebracht. Und dort bekam ich das: „Herzlichen Glückwunsch. Es sind zwei Babys.“ Zwillinge. Ich hatte den ersten Schock noch halb nicht verarbeitet, und bekam direkt den nächsten.
Die Entscheidung, auf mein Bauchgefühl zu hören
Meine Frauenärztin hat mir den NIPT-Test empfohlen. Ich habe ihn gemacht, um mir selbst zu beweisen, dass meine Intuition richtig liegt. Danach war Schluss. Mehr Tests hätten mir keine Sicherheit gegeben, nur mehr Fragen. Ich wollte diese Schwangerschaft nicht als Patientin durchleben. Ich wollte sie als Mama leben.
Heute, mit den beiden auf der Decke
Heute liegen sie hier neben mir. Zwei kerngesunde Babys, drei Wochen vor dem Termin per Kaiserschnitt geholt, je drei Kilo. Meine 8-jährige Tochter ist begeistert. Mein 19-jähriger Sohn nimmt das mit der Coolness, die nur ein erwachsener Sohn haben kann. Mein Alter war übrigens nie mein Thema – andere haben es dazu gemacht. Ich habe mich gefühlt wie ich bin: eine Frau, deren Körper genau wusste, was er tut.

Warum es MamaModern gibt
MamaModern ist aus dieser Erfahrung entstanden. Hier schreibe ich für Mamas, die echte Antworten suchen, die nicht zwischen 1.000 widersprüchlichen Ratschlägen ihre eigene Stimme verlieren wollen. „Höre auf dein Bauchgefühl. Es wird dich führen, auch wenn alle anderen Stimmen lauter sind.“
Was du auf MamaModern findest
Schwangerschaft, Nach der Geburt, Babyschlaf, Babyalltag, Zwillingsmama. Konkrete Anleitungen, Tabellen, ehrliche Erfahrungen.
FAQ
Wer bist du? Janine, 41, vierfache Mama.
Worüber schreibst du? Alles was im Mama-Alltag wirklich passiert, von der Schwangerschaft bis zum Alltag mit Zwillingen.
Wofür stehst du? Für Ehrlichkeit, für das eigene Bauchgefühl und dafür, dass Mamas nicht ständig das Gefühl haben müssen, es falsch zu machen.
Warum sieht man dich nicht auf Fotos? Aus Schutz meiner Kinder zeige ich keine Familienbilder. Was du siehst sind manchmal echte Detailaufnahmen, manchmal KI-Symbolbilder. Meine Geschichte und Empfehlungen sind echt.
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PS: Mein Newsletter kommt etwa alle zwei Wochen. Kein Mama-Geblubber, nur was wirklich hilft.
